Screenshot des Prototype Fund Bewerbungsformulars

sent: Prototype Fund Bewerbung

Schon einige Wochen vor uns hergeschoben ist sie jetzt endlich im Kasten: Unsere Prototype Fund Bewerbung. Paperwork ist halt nicht der spannendste Teil unserer Arbeit (siehe Bild – das reale Leben lässt sich eben nicht durch Filter aufhübschen).

Das Förderprogramm der open-knowledge-foundation (OKF) für open-source Projekte wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist mittlerweile in die 4. Runde gegangen. Wenn das Motto dieser Runde „power-to-the-users“ nicht zu uns passt, wissen wir auch nicht weiter. Gefördert werden Open-Source-Projekte in den Bereichen Civic Tech, Data Literacy, Datensicherheit und Software-Infrastruktur. Die Förderung von Infrastruktur ist rar in der bundesdeutschen Stiftungs- und Förderlandschaft. Wir standen diesbezüglich immer wieder vor verschlossenen Türen in den vergangenen Jahren. Die Gelegenheit war günstig und mit verbleibenden 4 Tagen bis zum Bewerbungsschluss am 31. März auch noch recht pünktlich – verglichen mit der Einsendung mancher Seminararbeiten und sonstigen Bewerbungsbemühungen von Leuten aus unserem Team. Wer für mehr fotopische Bilder ist, drückt uns die Daumen für die nächste Phase im Bewerbungsprozess.

Die Bewerbung war selbstredend nur ein kleiner Teil vom großen Ganzen unserer zweigleisigen Funding-Stategie: Zum einen versuchen wir uns an der Umsetzung der Plattform auf Basis von Eigeninitiative & DIY-Entwicklungsarbeit, unterstützt durch konkrete Fördermaßnahmen wie den Prototype-Fund oder Ähnliche. Alternativ hoffen wir, unsere Ziele durch eine produktartige Umsetzung via qualifizierte Web-Agenturen mit Spendengeldern und Crowdfunding zu erreichen.

Die Vorbereitungen für den Start eines Crowdfunding-Projektes auf einer der bekannten Plattformen, haben ebenso die letzten Streckenposten passiert, sodass unsere Kampagne in den nächsten beiden Wochen an den Start gehen sollte.

Stay tuned & rebel!

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