Screenshot des Prototyps von fotopia.cc

2021 startet fotopia! Wir brauchen deine Unterstützung!

das Jahr endet für fotopia mit einer guten Nachricht: die unkommerzielle Fotoplattform für soziale Bewegungen wird 2021 an den Start gehen – mit deiner Hilfe. Wir haben fotopia auf die Grundidee reduziert. Das hat den Vorteil, dass wir dir den Dienst in wenigen Monaten zur Verfügung stellen können. Der Nachteil: alles ist noch etwas unfertig. Wenn fotopia wachsen und besser werden soll, brauchen wir deine Fotos und deine finanzielle Unterstützung.

Crowdfunding-Kampagne verfehlt – wir hatten trotzdem Energie

Seit der Kampagne bei Startnext hast du nicht mehr viel von uns gehört. Wir hatten versprochen, dass wir trotzdem einen Weg finden, wie wir fotopia – die unkommerzielle Fotoplattform für soziale Bewegungen auf die Gleise stellen. Und wir haben einen gefunden. Inspiriert von der Methode, Software zu entwickeln, setzen wir fotopia im ersten Schritt sehr schlank (englisch: lean) um.

Die Idee ist, nicht die komplette Seite bis ins Details durchzuentwickeln, sondern erst mit einer Grundversion zu starten und diese auszubauen. So können wir schauen, ob unsere Idee ankommt, deine Wünsche an die Plattform in die Entwicklung einbeziehen und alles Schritt für Schritt erweitern. Das Problem daran: nicht mal dafür haben wir die Mittel.

Fotopia läuft als Prototyp in WordPress

Was ist also noch ressourcenärmer als so eine minimale Version der unkommerziellen Fotoplattform? Ein Prototyp muss her. Prototypen sind eigentlich nur Anschauungsobjekte. So ähnlich ist das mit fotopia: Mit unserer ersten Version möchten wir dir als „Proof-of-Concept“ zeigen, wie die Idee von fotopia funktioniert. Allerdings ist noch nicht alles so ausgereift, dass wir dir solche nutzer*innenfreundliche Funktionen bieten können wie die großen kommerziellen Fotoplattformen. Fotopia nutzt daher erstmal WordPress. Diese freie Content-Management-System ist Open-Source und eigentlich nur bedingt für eine große Bilddatenbank geeignet. Sie hat aber den Vorteil, dass es hier viele vorgefertigte Module gibt, die wir für unsere Zwecke ganz anpassen dürfen. Auf so einem Template beruht fotopia. Dies haben wir mit weiteren frei verfügbaren Funktionserweiterungen, so genannte Plugins angepasst.

Zum Start von fotopia brauchen wir deine Spende!

All das wäre nicht möglich gewesen, wenn wir nicht professionelle Unterstützung durch Kerstin von lovebytes.de, einer sehr kompetenten WordPress-Entwicklerin gehabt hätten. Sie hat uns das Sytsem auf einem Server installiert, uns Tipps gegeben, welches Template und welche Plugins wir brauchen und – was die weitaus größere Arbeit war – alles nach unseren Wünschen angepasst. Dazu ist sie tief in den Code eingedrungen und hat alles um- und teilweise neu geschrieben. Ohne ihre Arbeit würde es fotopia 2021 nicht geben. Alle Mittel, die ihr uns bis jetzt außerhalb der Kampagne von Startnext gespendetet habt (und noch etwas Geld aus unseren privaten Kassen), sind in diese von Kerstin erstellte Grundversion von fotopia geflossen.

Damit ist die Plattform jetzt nahezu betriebsbereit. Nahezu? Ja, denn selbst wenn alle technischen Feinheiten unserer Infrastruktur und der Start besprochen sind, gibt es noch viele Fragen. Ganz wichtig – aber leider auch teuer – ist dabei die Erstellung von rechtssicheren Nutzungsbedingungen für die Plattform, die regeln sollen, wer unseren Service für welche Zwecke nutzen darf und wie wir uns bei Verstößen verhalten. Selbst wenn wir die Nutzungsbedingungen selbst schreiben und nur durch einen Anwalt prüfen lassen, müssen wir mit einigen hundert Euro und mehr rechnen – und unser Konto ist durch die Entwicklung des Prototyps leer.

Wo du spenden kannst

Du kannst weiterhin auf unserer Kampagnenseiten spenden, auf der wir die Idee von fotopia ausführlich darstellen. Hier kannst du via Paypal und Kreditkarte spenden. Du kannst auch direkt auf das Vereinskonto spenden:

Inhaber: fotopia e.V.
IBAN: DE08 4306 0967 1192 9026 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Spende fotopia

Fotopia ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Über die ordnungsgemäße Verwendung deiner Spenden wachen nicht nur wir, sondern auch das Finanzamt. Wenn du möchtest, können wir dir eine Spendenquittung für deine Steuererklärung ausstellen.

Was passiert mit deiner Spende?

Folgende konkrete Punkte stehen als nächstes auf unserer Finanzierungsliste:

  • Rechtsberatung bei der Erstellung von Nutzungsbedingungen (mindestens 500 €) und allen weiteren rechtlichen Fragen zum Betrieb der Plattform (weitere 500 €)
  • Honorare für letzte Fehlerbehebungen und Einrichtungen für den Plattformstart sowie etwas Budget, um die ersten gemeldeten Fehler beheben zu können (300 – 500 €).
  • Kosten für Infrastruktur während des Plattformbetriebs. Wenn unser aktuell recht einfacher Kampagnen-Singlepager durch eine Fotoplattform mit stündlichen Klicks, Nutzer*inneninteraktionen, Fotoup- und Downloads und deren Speicherung ersetzt wird, reicht unser aktuelle Webspace nicht mehr lange aus. Wir rechnen im ersten Jahr mit monatlichen Kosten, die von 20 € bis auf 40 € wachsen werden. Um den Betrieb von fotopia im ersten Jahr zu sichern, kalkulieren wir mit Kosten um die 360 €.

Wir haben noch viele Ideen, wie wir fotopia besser machen können, aber in erster Linie möchten wir jetzt unsere jahrelang geplante Plattform endlich starten und zeigen: sie kann dir und sozialen Bewegungen nützlich sein. Nach dem Start von fotopia werden wir unter allen Mitgliedern der fotopia-Community eine Befragung starten, mit welchen Features und Konzepten es weitergehen soll.

In einem der nächsten Blogbeiträge werden wir dir vorstellen, was fotopia schon alles kann und dir dann nach und nach alle Funktionen detaillierter vorstellen.

Freu dich auf 2021, wir haben einiges vor!

Dein fotopia-Team